Selbsttragende (links) und lasttragende Raumzelle (rechts)
Schema Aussteifung
3-Säulen-Modell der Nachhaltigen Entwicklung
Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte für Zement, Stahl und Nadelholz (2010–2024). Dargestellt ist die Preisentwicklung im Vergleich zum Referenzjahr 2021 (100 %) unter dem Einfluss von Lieferengpässen ab 2020 und der Energiekrise infolge des Ukraine-Krieges ab 2022
Die Thesis untersucht das Potenzial des Holzmodulbaus angesichts von Wohnungsnot und Klimawandel. Ziel ist die Analyse von Systemen, Chancen und Hürden. Da der Bausektor 40 % der CO2-Emissionen verursacht, wird Holz als CO2-Speicher fokussiert. Die Arbeit beleuchtet Konstruktionskonzepte und Vorteile gegenüber konventionellen Methoden.
Methodisch erfolgt eine Kategorisierung der Systeme und eine Bewertung mittels des Drei-Säulen-Modells. Hürden wie Transportmaße oder statische Einschränkungen werden am Beispiel der Oberschule Barnet-Licht-Platz analysiert. Dabei wird Standardisierung gegen individuelle Nutzerbedürfnisse abgewogen.
Ergebnisse belegen hohe Kostensicherheit und enorme Zeitvorteile durch Vorfertigung. Trotz gestalterischer Grenzen ist die Bauweise ideal für die nachhaltige urbane Nachverdichtung. Zukünftig könnten Robotik und BIM die architektonische Flexibilität weiter erhöhen.
Keywords: Modulbau, Holzbau, Raumzellenbau, Industrialisierung
Absolventin
Luisa Ilse
Betreuung
Prof. Dr.-Ing. Alexander Stahr (Erstgutachter)
M. Sc. Christoph Dijoux (Zweitgutachter)
Abgabedatum
07.03.2025
Publikationsserver HTWK Leipzig